Sprachfördermaßnahmen

Die Sprachförderung stellt den Hauptförderschwerpunkt unserer Schule dar und findet ihre Umsetzung im Zusammenspiel des therapieimmanenten Unterrichts mit den zusätzlichen individuellen Fördermaßnahmen.

 

Unser Ziel ist es, die Gesamtpersönlichkeit des Kindes so zu fördern, dass die zeitnahe Rückschulung in die Grundschule vor Ort möglich ist.

 

Daher werden an unserer Schule im Schulkindergarten und im 1. Schuljahr 2-3 Stunden pro Klasse als Sprachförderunterricht im Stundenplan ausgewiesen. Die Sprachförderung findet in der Regel in Kleingruppen statt und erfolgt im Anschluss an den Klassenunterricht (5./6. Stunde), in einzelnen Stunden auch über eine Doppelsteckung parallel zum Erstunterricht.

 

Lauthandzeichen werden sowohl im Lese- und Schreiblehrgang als auch im Sprachförderunterricht unterstützend eingesetzt. In unserer Schule haben sich die von Marx und Steffen veröffentlichten Handzeichen (Lesen lernen mit Hand und Fuß) bewährt, da sie sich an der Artikulation des jeweiligen Lautes orientieren.

 

Neben den gezielten Hilfen im Sprachförderunterricht erfolgt im Unterricht die Kontrolle erlernter Laute, erarbeiteter Satzstrukturen und grammatischer Formen, ferner der Ausbau des Wortschatzes, des Sprachverständnisses sowie insbesondere die Verbesserung der auditiven Wahrnehmung.

 

Bei ängstlichen, gehemmten Kindern bildet die Ermutigung zum Sprechen in unterschiedlichen sprachlichen Handlungssituationen einen weiteren Schwerpunkt. Diese Übungen dienen der Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbsterlebens trotz vorhandener sprachlicher Probleme.

 

Zum Konzept der Sprachförderung gehört auch die Hinführung aller Schülerinnen und Schüler zur gegenseitigen Akzeptanz ihrer sprachlichen Schwächen.

 

Schule am Draiberg

-Förderschule Sprache mit Mobilem Dienst Sehen-

Bokeler Straße 26

26871 Aschendorf

Tel.: (04962) 990010

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© Martina Grönheim